Seiten

2010/08/07

Sightseeing Stuttgart

Der Besuch der Landeshauptstadt Stuttgart war dem Shopping und Bummeln durch die Strassen der Stadt gewidmet. Aber auch zwei technische Schmankerl wurden erkundet. Zunächst ging es mit der Strassenbahn von Bad-Cannstatt nach Heslach. Von dort fuhren wir mit der 1929 erbauten Standseilbahn Richtung Waldfriedhof. Hier beginnt der sogenannte Blaustrümpflerweg - einer Sage nach wurde der vertriebene württembergische Herzog Ulrich 1519 von den Heslachern verraten. Nach seiner Rückkehr befahl er den Heslachern, blaue Strümpfe zu tragen. Seitdem heissen diese Blaustrümpfler. Entlang dem Blaustrümpflerweg spazierten wir in Richtung Haigst, wo am Ende des Weinwanderweges die Zacke, die Stuttgarter Zahnradbahn auf uns wartete und die gesamte Gruppe wieder ins Tal beförderte. Mit der S-Bahn fuhren wir alle in Richtung Charlottenplatz, von dort ging es zum Neuen Schloss. Hier teilte sich die Gruppe auf. Dies war der Startschuss zum Shopping in the City.
Vanessa und Felicitas erkundeten unter meiner Obhut H&M, S.Oliver, Esprit und manch anderen Markt. Papa zahlt und trägt die Tüten. Am Ende war das Herbst-Styling perfekt, auch das Wetter zeigte sich schon von seiner wenig eleganten Seite.
Andrej im Führerstand der Seilbahn
Gegenverkehr
Trotzdem lud das Sommerfest auf dem Schlossplatz zum kurzen Verweilen ein. Nachdem sich alle Gruppe am vereinbarten Platz eingefunden hatten, ging es mit dem Zug zurück nach Gmünd und von dort in die Gastfamilien.
Schienen der Standseilbahn Heslach





Nicole, McKenna, Felicitas
Sascha & Vanessa



Gruppenbild auf schiefer Ebene
Vanessa, Felicitas, Verena, Isabelle & Ann-Kathrin
Wer hat am meisten eingekauft?

Auf dem Schlossplatz





2010/08/06

Empfang des TV Wetzgau

Einen sehr herzlichen Empfang bereitete der TV Wetzgau gestern abend seinen Gäste. In der Koloman-Halle warteten launige Reden und Gastgeschenke insbesondere auf unsere Turnerinnen aus Niagara Falls.

Ehrenvorstand und Gmünder Sportpionier Otto Bauer begrüßte die Gäste aufs herzlichste und erklärte ihnen, dass the River Rems durchaus manchmal Qualitäten des Niagara Rivers annehmen kann. Auch Otto Bauer wünschte den Canadiern alles Gute in Schwäbisch Gmünd.

Markus Braunger oblag es dann, gemeinsam mit Trainerin Zorica Ofner und Mitorganisatorin Vera Grupp-Krämer die Geschenke zu verteilen. Danach lud der Verein alle zu Pizza und Getränken ein.

Einige gemütliche Stunden bei Gesprächen, some Beers and Softdrinks schlossen den Abend und den Tag ab.

Otto Bauer bei der Begrüßung
Mark und ich genossen anschliessend noch ein zünftiges Landsknecktbier als "Betthupferl" ;-)
Canadian-German Friendship

In der Koloman-Halle
Karen & Susi
Nach der Übergabe der Geschenke


First Weizenbier
Dancing Queens
unsere Hübschen Vanessa, Isabelle, Felicitas, Ann-Kathrin





Herzlicher Empfang der Stadt Schwäbisch Gmünd für unsere Gäste

Andrej & Valentina, Konsul Schweiker, Bürgermeister Dr. Bläse, Adele, Robin

Einen besonderen Höhepunkt für unsere Gäste bot der gestrige Empfang der Stadt Schwäbisch Gmünd in der historischen Uhrenstube im Spital. So manches Gebäude der Stadt ist um einige älter als der Staat Canada und unsere Freunde staunen über die Vielfalt der Gebäude, von romanisch über gotisch bis hin zu Barock und Jugendstil.

Bürgermeister Dr. Joachim Bläse empfing die Delegation und hiess sie auch im Namen des Oberbürgermeisters Richard Arnold, des Stadtrates sowie des Schul- und Sportamtes, dessen
Leiterin Karin Schüttler ebenfalls anwesend war, herzlich in Schwäbisch Gmünd willkommen.
Dr. Bläse lobte die Organisatoren für die Planung und Umsetzung dieses fantastischen und einzigartigen Interkulturellen Austausches mit der Provinz Ontario, die auch Partnerprovinz des Landes Baden-Württemberg ist.

Ein besonderer Höhepunkt und für mich auch persönliche eine große Freunde war die Anwesenheit des Honorarkonsuls für Canada im Konsulat Stuttgart, Herrn Theo Rudolf Schweiker, beim Empfang. Herr Schweiker hob in seiner Ansprache die Wichtigkeit hervor, dass sich junge Menschen über Landes- oder gar Kontinentgrenzen hinaus kennen lernen, voneinander und miteinander lernen, ihre Sprache, ihre Kultur, ihr Leben. Dies gelingt im Interkulturellen Austausch von Turnerinnen des Niagara Falls Lightning Gymnastics Club und TV Wetzgau mit dem Gegenbesuch schon im zweiten Jahr.

Als besonderes Highlight konnte gestern Bürgermeister Dr. Bläse eine Urkunde des Landes Baden-Württemberg, unterzeichnet durch den Regierungspräsidenten Johannes Schmalzl für die Aktion "Interkultureller Austausch" überreichen.

Ich freue mich sehr über die Urkunde, denn diese wurde überreicht, weil mich meine liebe Susanne für mein bürgerschaftliches Engagement bei der Planung und Umsetzung dieses Projektes für die überaus erfolgreichen Turnerinnen des TV Wetzgau vorgeschlagen hat. Insgeheim haben wir gehofft, einen der mit Geld dotierten Preise zu gewinnen, ein Grundstock für weiteres Engagement.

Mir persönlich ist es wichtig, dass alle Mädchen sowohl bei der Reise nach Canada als auch jetzt beim Gegenbesuch unserer Gäste und Freunde sehr viel fürs Leben mitnehmen.
Ich danke an dieser Stelle ganz besonders meiner Gabi Wertsch und meinem Volker Loetfering aus Niagara on the Lake für ihre stete Hilfe und Unterstützung vor Ort, ihre Freundschaft und "hope to see you soon".

Bürgermeister/Deputy Lordmayor
Dr. Joachim Bläse

Konsul Theo R. Schweiker und
Karin Schüttler, Leiterin des
Schul- und Sportamtes im Gespräch

Andrej & Valentina NFLGC - Coaches and
Friends





Unsere Freunde


Die Urkunde des Landes Baden-Württemberg


2010/08/05

NOT Breakfast at Tiffany´s - Brunch at Edith´s

Heute hat uns Edith zu sich nach Hause zum Brunch eingeladen. Alle Gäste haben Essen mitgebracht, so dass ein reichhaltiges Buffett angeboten werden konnte. Edith war eine hervorragende Gastgeberin und alle haben sich sehr wohl gefühlt. Vielen Dank liebe Edith, wir kommen gerne öfters ;-). Bei Sekt, Orangensaft, Kaffee oder Tee, Wasser oder Limo haben wir uns die kulinarischen Genüsse schmecken lassen.

Unsere canadischen Gäste loben das deutsche Essen, die Frische der Erzeugnisse, der Backwaren sowie von Obst, Gemüse und Wurst- und Fleischwaren. Jemanden, der deutsche Backwaren in Canada etablieren könnte, kenne ich persönlich ;-), ich werde einmal ernsthaft mit ihm reden :-D.
Ran an die Pötte

Aufbruch zu Edith
Lecker, lecker, lecker

Mark - Sporty & Sexy Part 2
Edith hat alles im Griff






Adele, lass es Dir schmecken

Adele in Action - after the Brunch

2010/08/04

Funny Day today

Am zweiten Tag haben unsere canadischen Freunde das neue Turn- und Leistungszentrum testen können. Die Mädchen, die Trainer und Betreuer waren hellauf begeistert von der großzügigen Halle im
Gmünder Unipark. Nach dem Training war Freizeit angesagt. Mark, Delaney, Vanessa, Susanne und ich genossen Spaghetti Bolognese und anschliessend waren wir alle zu Gast bei Vera. Nach ausgiebig Kaffee und Kuchen (Calories, Calories, Calories) bastelten unsere Mädels Hals- und Armketten mit Achat, Calzit, Bergkristall und anderen edlen Steinen. Die deutsch-canadische Freundschaft bei den Girls ist vorbildlich und wir freuen uns, dies zu sehen. Aber auch unsere Freundschaften funktionieren über die Distanz und beim direkten Besuch - und das Weizenbier schmeckt.




Mark - Sporty & Sexy


2 dicke Freundinnen - Delaney & Vanessa
Vanessa, Delaney, Kaitlyn, Flecki the Cat & Sam the Dog

2010/08/03

Germany welcomes Canada - wir heissen unsere Gäste herzlich willkommen

Nach einem anstrengenden, langem Tag konnten wir unsere canadischen Gäste auf dem Flughafen in Frankfurt willkommen heissen. Nach der Fahrt nach Schwäbisch Gmünd wurden sie von vielen Freunden aus den Familien der Turnerinnen herzlich begrüßt. Bei Sekt, Saft und Gebäck wurden die Turnerinnen und die Begleiter auf ihre Gastfamilien aufgeteilt, denn nach über 24 Stunden auf den Beinen waren alle sehr müde. Nach einem kleinen Snack haben wir mit Mark und Delaney noch einen kleinen Spaziergang rund um Mutlangen gemacht. Nach der Bewegung und der Sauerstoffbetankung konnten unsere Gäste sicherlich traumhaft gut schlafen. Wir werden hören.
Frankfurt Flughafen
Empfang der Gruppe im Unipark

Ein herzliches Willkommen - Welcome to Germany

Robin, Mark, Delaney und Vanessa


Nice girls from Canada

Andrej und Thomas mit Sascha
Robin

2010/08/01

Forschung in Dürbheim - Interview mit Prof. Dr. Bruno Burger vom Fraunhofer ISE - Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg

Der Energiepark in Dürbheim gedeiht und auch die Forscher des Frauhofer ISE - Institut für Solare Energiesysteme sitzen in den Startlöchern. Alle gemeinsam,
die Energiepark Dürbheim GmbH, die Frauhofer ISE und die Gemeinde Dürbheim
haben das Ziel, die Erzeugung, Nutzung und Speicherung Solarer Energie zu verbessern
und zu optimieren. Unsere regionale Zeitung, der Heuberger Bote hat mit Herrn Prof. Dr. Bruno Burger ein Interview zum Thema geführt.

Forscher haben energieautarke Region im Blick

(Spaichingen/sz) Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg forscht demnächst im Energiepark in Dürbheim. Bei der Aufstellung der Solaranlage auf dem Gelände der Erddeponie Spaichingen ist aber nicht die in Dürbheim aktive Firma zum Zuge gekommen. Wir befragten Prof. Dr. Bruno Burger zu seiner Arbeit.


Von Regina Braungart

Herr Professor Burger, noch haben Sie nicht angefangen, in Dürbheim auf dem Energieparkgelände zu forschen. Wenn es losgeht, wie gehen Sie vor?

Los geht's wenn die Anlage fertig ist. Wir machen vor allem Wechselrichtertests. Sie wandeln den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und sollten einen hohen Wirkungsgrad besitzen. Hier am Institut haben wir nur eine kleine Anlage, an der wir Wechselrichter testen können, aber in Dürbheim stehen uns fünf Megawatt zur Verfügung. Uns geht es vor allem darum, die Effizienz großer Anlagen zu verbessern.

Warum haben Sie sich mit der Firma BES in Dürbheim zusammen getan?


Wir dürfen dort so gut wie alles machen. Die Firma BES stellt uns eine Halle zur Verfügung, installiert einen Bürocontainer und stellt Internet- und Netzanschlüsse zur Verfügung.

Sie hatten in der Spaichinger Ratssitzung auch von Speichermöglichkeiten oder auch einer "Stromtankstelle" für Autos gesprochen, was planen sie da?

Wir sind mit dem Umweltministerium im Kontakt und versuchen, hier ein gefördertes Projekt "energieautarke Region" ins Leben zu rufen. In der zur Verfügung stehenden Halle wollen wir u.a. einen großen Batteriespeicher aufstellen.

Sie sagten auch, Sie wollten die Netze erforschen. Was heißt das?

Die Netze müssen den Strom aus erneuerbaren Energiequellen aufnehmen. Und die Produktion hat ein so großes Wachstum, dass wir frühzeitig schauen müssen, wie wir die Netze zukünftig regeln und ausbauen. Mit Batterien können wir den Solarstrom tagsüber speichern und abends ins Netz einspeisen.

Sie haben mehrere Quellen im Auge?

Windenergie und Photovoltaik sind nicht steuerbar, Biogasanlagen schon. Wir wollen die Stromerzeugung möglichst an den Verbrauch anpassen. Man kann das tun indem man den Verbrauch steuert, man kann es aber auch tun, indem man die Erzeugung mit Biogasanlagen steuert.

Dann dienen die Biogasanlagen in diesem System als Puffer?

Ja, ebenso wie die Batterien zum Beispiel.

Die Solarmodule in Dürbheim werden von Sikla-Befestigungssystemen gehalten. Es gibt viele Firmen im automotiven Bereich. Die Firma Gruner aus Wehingen ist Weltmarktführer im Bereich der Hochstromrelais für Smart Grids, also intelligente Netze, der regionale Gedanke scheint ausbaufähig. Oder hat das nichts mit ihrer Forschung zu tun?

Doch, man kann die Netze entlasten, indem verschiedene Verbraucher dann abgeschalten werden, wenn zu hoher Strombedarf ist, aber damit kriegen wir nur vielleicht zehn oder 20 Prozent hin. Das alleine reicht einfach nicht aus.

Sie sind aus Hüfingen, unsere Region gilt ja nun nicht gerade als besonders den alternativen Energien zugewandt?

Das stimmt doch gar nicht! Ich war positiv überrascht. Der Kontakt nach Dürbheim kam durch Bürgermeister Pradel zustande, der für das Projekt Energiepark einen wissenschaftlichen Partner suchte.

Wollen Sie die Spaichinger Anlage in Ihr Projekt einbinden?

Wir suchen uns Gemeinden in dieser Region, die möglichst genauso viel Energie erzeugen wie verbrauchen. Bei Dürbheim wird das definitiv der Fall sein. Dann gibt es in Renquishausen Fotovoltaik, Windkraft und Biomasse, in Bärenthal Wasserkraft und auch in Fridingen. Wir müssen mal schauen, was es gibt und dann Gespräche führen. Ich habe gelesen, dass es im Landkreis Tuttlingen 28 Biogasanlagen gibt, davon sind sicher einige in der von uns geplanten Region und auch als Partner geeignet. In Spaichingen bezweifle ich, dass wir hier genauso viel Erzeugung wie Verbrauch haben, weswegen uns Spaichingen eventuell die Energiebilanz ins Negative ziehen könnte. Aber ich habe mir sagen lassen, dass es eine sehr rege Gruppe gibt, die zum Beispiel auch die Energiemessen veranstaltet. Vielleicht kann man da den Kontakt aufnehmen und die Möglichkeiten diskutieren.
Könnten Sie sich vorstellen, auch mit der vom Spaichinger Gemeinderat favorisierten Firma SAG zusammen zu arbeiten?

Es hängt davon ab, welche Verträge man mit ihr schließen könnte. Die Firma BES ist schon sehr innovativ und gewährt uns weitreichende Befugnisse.


Prof. Dr. Bruno Burger Fraunhofer ISE


Quelle: Heuberger Bote 30.07.2010 - http://www.heuberger-bote.de/ - die Zeitung für die Raumschaft Spaichingen und Umgebung