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2010/09/06

Impressionen vom Dürbheimer Dorffest

Nach zwei anstrengenden, aber wunderschönen Tagen bei herrlichstem Spätsommerwetter ist das Dorffest 2010 in unserer Gemeinde schon wieder Geschichte. Während draussen alle anpacken und aufräumen, nutze ich die Mittagspause für einen kurzen Rückblick mit einigen bildlichen Impressionen.

Ein voller Erfolg war der erstmals auf dem neuen Dorplatz abgehaltene Handwerkermarkt, der sehr viel Interesse auf sich gezogen hat.

Viel Lob bekam unser Dorfplatzkonzept und die vielen bunten Blumen, die unser Ortsbild bereichern und Freundlichkeit ausstrahlen. Hierfür besten Dank.

Hier noch ein paar bildliche Impressionen:

Tobola des Kindergartens St. Elisabeth
mit vielen tollen Gewinnen
Ein strahlendes Lachen, gell K.B.


Korbflechten

2010/09/05

Eröffnung Dorffest in Dürbheim

Mit einem zünftigen Fassanstich wurde gestern das Dorffest eröffnet, das meiste Bier blieb wie angekündigt im Fass, was die Menge des Freibieres deutlich erhöht hat.

Die Verein haben wieder einmal ein tolles Fest für Gäste aus der Gemeinde aber auch aus dem gesamten Umland auf die Beine gestellt. Vom Bullenreiten, in Dürbheim die "Zähmung des Wasserbüffels" bis zur Malle-Bar ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und die Band "Booze Up" hat bis in die frühen Morgenstunden ordentlichen Rock abgeliefert, was auch den Bürgermeister sehr erfreut hat ;-)

Heute ist Handwerkermarkt, die Sonne scheint, es kann wieder einen tollen Festtag geben.

Fassanstich
g´schafft



Das erste Freibier

2010/09/04

Tagung des Verbandes Katholisches Landvolk

Der Verband Katholisches Landvolk führt am Samstag 16. Oktober 2010 im Kloster Heiligreuztal eine Tagung zum Thema "Energieautarke Dörfer und Gemeinden" durch.

Neben weiteren Bürgermeisterkollegen habe ich die Ehre, ein Referat zu unserem Energiepark Dürbheim
halten zu dürfen.

Ich würde mich freuen, wenn sich viele Interessierte zu dieser Tagung anmelden.

Nähere Auskünfte unter nachstehend aufgeführten Link.

https://docs.google.com/fileview?id=0Bz1tnJgZDqKcNjkxOWVjYjgtN2RiOC00ZjQ2LThhZWItYjg1YzM3YzY2MDlj&hl=en

Voting for Vanessa

Dank der Hilfe vieler lieber Menschen hat es unsere Vanessa unter vielen Wettbewerbern ins Finale des Monster-Talentwettbewerbes der Firma Herlitz geschafft.

Unsere Vanessa würde sich sehr freuen, wenn wieder viele, ja möglichst alle sich am Voting in den nächsten Wochen beteiligen.

Also auf die Hauptseite www.monster-talent.de gehen, unter der Rubrik "Monstertalent" anmelden und wie beim letzten Mal jeden Tag die Stimme für Vanessa abgeben.

Vanessa wurde mit einem Video angemeldet, das ihre Leistungen beim Turnen zeigen, sie und natürlich wir als Eltern würden uns sehr freuen, wenn diese Leistung auch im Wettbewerb der Firma Herlitz belohnt wird.

Im Namen von Vanessa danken wir ganz herzlich für Eure/Ihre Unterstützung beim Monster-Talent- Wettbewerb. Wir schreiben für sie, da sie sehr ungern Werbung in eigener Sache macht.

Eure Stimme für unsere Vanessa - vielen Dank dafür.

Liebe Grüße an alle Unterstützer
Vanessa (re.) & Friends
Die stolzen Eltern

Dürbheimer Dorffest startet

Das Dorffest Dürbheim 2010 startet am heutigen Samstag mit dem Fassanstich um 17.00 Uhr. Viele fleißige Hände haben gestern Zelte, Stände und Hütten aufgebaut, um Gäste aus nah und fern mit kulinarischen Genüssen aus Küche und Keller zu bewirten und zu verwöhnen.

Am morgigen Sonntag gibt einen Zeltgottesdienst, der um 9.00 Uhr beginnt. Danach startet das Dorffest mit einem großen Handwerkermarkt durch. Es präsentieren sich: Glockengiesser, Metallfiguren, Patchwork, Korbflechterin, Drechler, Spinnerin, Schmuck aus Edelsteinen, Schnitzer und Holzschneider, Brandmaler, Filzen, Naturseifenherstellung und vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich. Herzliche Einladung nach Dürbheim.

so geht´s
Und ich werde versuchen, den Fassanstich so zu gestalten, dass das meiste Bier in den Krügen landet, versprochen.
Warten auf den Startschuss


Viele fleissige Hände arbeiten am Erfolg
Auf geht´s

 

2010/08/19

Dürbheimer Energiepark wächst und gedeiht

Heuberger Bote/Spaichingen vom 13.08.2010 - Autorin & Foto: Regina Braungart

„Hier wird Technik von morgen entwickelt“

Geschäftsführer Helmut Specker
mit seinem Sohn Nico






(DÜRBHEIM/REGION/sz) Während in Spaichingen am 30. August die Gelder für Probebohrungen auf der Erddeponie frei gegeben werden sollen, ist die Groß-Solaranlage in Dürbheim schon zu über der Hälfte am Netz. Finanziers sind Unternehmer aus dem Kreis Tuttlingen, die dabei sein wollen, wenn die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Die Ständer sind längst alle bereit. Zur Straße hin sind noch einige frei, Richtung Wald aber bereits über die Hälfte mit Modulen bestückt. Drei Megawatt Stromerzeugung bereits am Netz. Nächste Woche kommen nochmals 1,1 Megawatt hinzu. Noch ein Megawatt an Modulen fehlt. „Es hat sich ausgezahlt, Nerven zu bewahren“, sagt Helmut Specker und zeigt auf die bereits hochaktive, Strom produzierende Fläche aus Glas. Denn weil die Gesetzeslage verändert und eingespeister Solarstrom bald noch geringer vergütet wird, gibt es einen solchen Ansturm auf die Fotovoltaikmodule, dass inzwischen fast jeder Preis gezahlt werde.

Specker bestand aber gegenüber seinen chinesischen Lieferanten auf Vertragstreue. Das sei zäh, aber letztlich habe sich diese Strategie gelohnt. Zumal man auf die ertragsreicheren, umweltfreundlicheren Module aus Silizium, also Sand, Stahl und Aluminium setze.

Kaum vorstellbar, dass hier vor wenigen Jahrzehnten todbringende Atomraketen stationiert waren. Nach einer Zwischenphase, in der ein FKK-Club das ehemalige Militärgelände samt Panzerhallen und Bunker in beschlag genommen hatte, hat die Gemeinde Dürbheim den Flecken gekauft und an die neu gegründete EnergiePark Dürbheim GmbH verpachtet. Hinter dieser steckt allerdings die seit rund 20 Jahren existierende Firma BES, die im Gebäude der SM-Stahl in Dürbheim angesiedelt ist. Die Firma für Elektronanlagen, Verfahrenstechnik, Forschung und Entwicklung scheint getrieben von einem ganz einfachen, aber bestechenden Prinzip: Etwas muss funktionieren und darf nicht schaden. Ob die Lösungen nun konventionell sind oder nicht, das „juckt“ den Geschäftsführer Helmut Specker samt rechter Hand Reiner Ackermann und die übrigen rund 50 Mitarbeiter in Dürbheim, darunter Ingenieure, Techniker, Chemiker und andere, erst mal nicht.


Genau diese Philosophie scheint BES als Generalunternehmer und Betreiber auch beim Bau der Anlage auf dem Hohrain getrieben zu haben. Erst wurde alles geglättet und dann je nach Untergrund, die Modultische à sechs Meter Länge in mit von Alb-Schotter gefüllten Riesenkübel verankert. Wenn die Module auf der vorhandenen geteerten Fläche stehen sollten, stellte man sie auf Randsteine. Die Erdverankerungen wählte BES bei den höheren Tischen am Rand der Anlage. Versuche bei 165 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit für 20 Dauerminuten (Sturm Lothar hatte bei Spitzenböen 151) hätten die Standfestigkeit bewiesen. Die Befestigungskübel aus Recycling-Kunststoff hätten im Dauertest schon elf Jahre hinter sich. Und wenn mal einer kaputt geht, dann tauscht man ihn einfach aus. Ein Bankvertreter habe ihm mal gesagt, dass er so etwas einfaches, pfiffiges noch nie gesehen habe, berichtet Specker.

Die Anlage auf den Hohrain kostet über zwölf Millionen Euro, die Eigenmittel kommen von Unternehmern aus dem Kreis Tuttlingen aus verschiedenen – auch dem automotiven – Bereichen und die Kredite von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Was sich die Tuttlingen Unternehmer außer Rendite erhoffen? „Es hat noch nie geschadet vorne dabei zu sein,“ lacht Specker, der aus Mahstetten stammt, und wird ernst: „Hier wird die Technik von Morgen entwickelt“.

In der Panzerhalle wird klar, was er meint: Hier wird das „Bürohaus“ für das Fraunhoferinstitut gebaut. Hier werden vor allem Techniken erprobt, die Energieausbeute durch Wechselrichterexperimente zu erhöhen und Speicher auszuprobieren: Nirgendwo sonst könne man im Feldversuch unter exakt gleichen Bedingungen zwei verschiedenen Techniken in dieser Dimension zeitgleich miteinander vergleichen.

Doch forscht auch BES selbst für das Bundesforschungsministerium, demnächst auch auf dem Hohrain. Der Auftrag steht im Zusammenhang mit dem Forschungssatellit Galileo. Es geht dabei um intelligente Netzwerke, also die Harmonisierung von Stromerzeugung und Konsum, sowie die Schaltung von Netzwerken zur Effizienzsteigerung. Zum Beispiel wird in Dürbheim das Umschalten von Modulen im Falle von partieller Dunkelheit, etwa durch eine Wolke, via Satellit erprobt.

Die ganzen Militärgebäude bleiben erhalten, sie beinhalten jede Menge Schaltschränke, Wechselrichter zur Umwandlung des solaren Gleichstroms in netztauglichen Wechselstrom und anderes. Eine solche Anlage zu bauen brauche mindestens sechs Wochen harter Vorarbeit, vor allem auch in der Verhandlung von Verträgen und mit Behörden, berichtet Reiner Ackermann von BES.

Im hinteren Bereich der Anlage ist an Kübeln schon zu sehen, was Besucher zwei, drei Jahren erwartet: Die Natur wird sich den heimischen Schotter wieder als Magerrasengrundlage zurückgeholt haben. Keinen Rasen aussäen, sondern die Natur machen lassen sei das Richtige, habe die Naturschutzbehörde geraten. So könnten seltene Vogelarten, Insekten und andere Nahrung finden und Amphibien und Schlangen sich ansiedeln.

Was bei all dem Gestänge kaum vorstellbar ist: In wenigen Jahren wird der Hohrain wieder zum Biotop geworden sein.

Abschied von unseren canadischen Freunden

Schnell sind die 14 Tage der Freundschaft, des Kennenlernens und des gemeinsam Spass habens vorüber gegangen. Am Dienstag sind die Turnerinnen, Trainer und Betreuer des Niagara Falls Lightning Gymnastics Club wieder in ihre Heimat zurück geflogen. Mit einem tränenreichen und emotionalen Abschied im Unipark wurde ein weiteres Kapitel in der Deutsch-Kanadischen Freundschaft zwischen Baden-Württemberg und Ontario geschlossen.

Hoffen wir, dass weitere Kapitel folgen werden, ich werde jedenfalls daran arbeiten. Bis dahin drücke ich meinen Lieben in Canada, Gabi, Yannick und Gregory die Daumen, dass bis zum Wine- and Grapefestival alles so klappt, wie sie sich das vorstellen. Wir freuen uns auf jedenfall schon auf das Tasting und das was kommen soll. Meinem lieben Volker viel Erfolg und neue Aufträge, damit das Jahr wenigstens etwas erfreulich endet, was das Berufliche anbelangt. Alles andere passt ja BESTENS ;-)

Abschliessend noch ein paar Bilder der letzten Tage, die Tränen der Mädchen beim Abschied bleiben unveröffentlicht, aber es war auch noch sehr lustig.


Viel Spass miteinander
Vor dem finsteren Loch in Heubach
Mark, Delaney & Vanessa

Bei bester Stimmung warten auf die Pizza

McKenna - unser Spassvogel